Wir sind für Alle da!
Unsere baubetriebliche Kompetenz ist gewerkeunabhängig. Daher bieten wir allen Unternehmern, Bauherren, Auftraggebern und Planern des Bauhaupt- und Baunebengewerbes unsere Dienstleistungen an.


Baustellendokumentation

Die Baustellendokumentation sollte von Anfang an mit großer Sorgfalt durchgeführt werden, auch wenn man glaubt, das "Klima" zum BH zu stören. Gerade die Durchsetzung von Ansprüchen aus gestörtem Bauablauf scheitert im Bauprozess regelmäßig daran, dass es nicht gelingt, konkret nachzuweisen, durch welche Einzelbehinderung welche konkrete Verzögerung verursacht wurde und wie sich diese auf den planmäßigen Bauablauf ausgewirkt hat.

In der Praxis ist die Dokumentation oft mangelhaft, denn bestimmte Tatsachen können nur während des Bauablaufs erfasst und nachträglich nur schwer bis gar nicht rekonstruiert werden:

  • Art der Störereignisse, Dauer der Störereignisse, Vorgänge, die von den Störungen beeinflusst werden
  • Schlechtwettertage
  • Tatsächliche Arbeitszeit
  • Zusätzliche Einsatzmittel für Beschleunigung
  • Tatsächliche Verminderung der Einsatzmittel wegen Verzögerung
  • Äußere Umstände: Witterungsdaten, Wasserstände usw.
  • Eingesetzte Kapazitäten: Arbeitskräfte, Führungspersonal, Großgeräte, zusätzliche Baustelleneinrichtung, eingesetzte Subunternehmer
  • Arbeitszeiten, Schichten
  • Ausfallzeiten, getrennt nach Ursachen (selbstverschuldet, witterungsbedingt, fremdverschuldet)

Dann stolpern die AN über fehlende Störungsdokumentation und können ihre Darlegungs- und Beweislast nicht hinreichend erfüllen, denn Dokumentationsmängel führen zu Beweismängeln.

Wir unterstützen Sie sowohl im Aufbau als auch in der Umsetzung einer zielgerichteten Baustellendokumentation mithilfe eines Dokumentenmanagementsystems.

  • Dokumentation als Kontrollinstrument
    Hilfsmittel –Bauablaufplan, Arbeitskalkulation, Soll-Ist-Vergleiche
  • Dokumentation als Nachweis der geplanten Leistungsfähigkeit
    Um einen eventuellen Vorwurf der Unterkalkulation (Fehlkalkulation) entkräften zu können, ist es notwendig, in ungestörten Leistungsbereichen nachweisen zu können, dass die geplante Leistung erreicht worden wäre.
  • Dokumentation als Anwendungsvoraussetzung für § 6 Nr. 6 VOBIB
    Nachweis der hindernden Umstände; Behinderungsanzeige oder Offenkundigkeit derselben; Nachweis der Kausalität zwischen Pflichtverletzung,Behinderung und Schaden; Schadensnachweis.
  • Dokumentation als Nachweis der Kausalität
    Auftragnehmer hat darzulegen und zu beweisen, dass zwischen der Störung, der daraus resultierenden Behinderung und den Mehrkosten ein Ursachenzusammenhang besteht. Diese Darlegungslast bezieht sich darauf, dass der Auftragnehmer darlegen und ggf. beweisen muss, dass die vorgetragene Störung Auswirkungen auf den Bauablauf hatte, mit der Folge, dass Mehrkosten bei dem Einsatz von Ressourcen und sonstigen zeitabhängigen Kosten adäquat kausal auf die vom Auftraggeber veranlasste Leistungsänderung oder die sonst geltend gemachten Störungen zurückgeht.
  • Dokumentation - Leistungsermittlung
    Leistungsfeststellungen für Kosten- und Leistungsrechnung
    Bautenstandsaufnahmen, z.B. nach Kündigung